Ich arbeite vor allem in München und im Münchner Osten sowie in den Landkreisen Ebersberg und Erding. Typische Einsatzorte sind unter anderem Trudering, Bogenhausen, Vaterstetten, Baldham, Haar, Poing, Markt Schwaben, Ebersberg, Grafing, Zorneding, Erding, Finsing und Pastetten. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Ort dazugehört, schreiben Sie mir kurz; meist finden wir eine Lösung im erweiterten Umland von München.
Nein, grundsätzlich besteht keine allgemeine Pflicht zur Energieberatung. Allerdings ist ein gültiger Gebäudeenergieausweis bei Verkauf oder Vermietung gesetzlich vorgeschrieben. Zudem ist die Einbindung eines zertifizierten Energieberaters (Energie-Effizienz-Experte) meistens erforderlich, wenn Sie staatliche Fördermittel der KfW oder des BAFA für Sanierungsmaßnahmen (wie Dämmung oder Fenstertausch) beantragen möchten.
Die Kosten für einen iSFP hängen von der Größe und dem Zustand Ihres Gebäudes ab. Für ein typisches Einfamilienhaus übernimmt das BAFA aktuell bis zu 650 Euro der Beratungskosten. Den verbleibenden Eigenanteil zahlen Sie selbst, profitieren dafür aber doppelt: Zum einen erhalten Sie einen strukturierten Fahrplan für alle sinnvollen Sanierungsschritte. Zum anderen sichern Sie sich den iSFP‑Bonus von 5 Prozentpunkten zusätzlicher Förderung auf viele spätere Einzelmaßnahmen, zum Beispiel Dämmung oder Fenstertausch.
Ja, in vielen Fällen funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau sehr gut, entgegen vieler Vorurteile. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die sogenannte Vorlauftemperatur Ihres Heizsystems. Wenn Ihre bestehenden Heizkörper das Haus an den kältesten Tagen im Jahr auch mit einer Vorlauftemperatur von maximal 55°C warm bekommen, steht einer Wärmepumpe meist nichts im Wege. Mithilfe eines präzisen "Wärmepumpenchecks" und einer Raumheizlastberechnung analysiere ich dies für Ihr Gebäude vorab zweifelsfrei.
Pauschal gilt der Grundsatz: "Erst die Hülle, dann die Technik". Es ist meist sinnvoll, zunächst den Energiebedarf durch Dämmung (Dach, Fassade, Fenster) zu senken. Danach wird die Heizungsebene passend zum nun deutlich geringeren Wärmebedarf neu berechnet und dimensioniert. Ein iSFP berücksichtigt diese Bauphysik und liefert Ihnen eine perfekt aufeinander abgestimmte Reihenfolge (Schritt-für-Schritt-Sanierung), die Bauschäden wie Schimmelbildung strikt vermeidet.
Die reine Beantragung über die Portale von KfW oder BAFA erfolgt in der Regel digital und zügig. Die Bearbeitungs- bzw. Bewilligungszeit der Behörden schwankt jedoch stark. Aktuell kann von mehreren Wochen bis zu wenigen Monaten ausgegangen werden. Wichtig: Mit den Baumaßnahmen darf (außer bei speziellen Ausnahmen) grundsätzlich erst nach Zugang des Zuwendungsbescheides begonnen werden. Eine vorausschauende Zeitplanung ist hier unerlässlich.
Die Qualität der Sanierung steht und fällt mit den beteiligten Handwerksbetrieben. Viele Angebote sind schwer vergleichbar, weil Leistungsumfang, Materialien und Details unterschiedlich beschrieben werden. Im Rahmen einer separat buchbaren Baubegleitung helfe ich Ihnen, eine klare Leistungsbeschreibung zu erstellen und passende Betriebe aus Ihrer Region anzusprechen. Bei Bedarf unterstütze ich Sie beim Einholen und Gegenüberstellen der Angebote, damit wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, und begleite auf Wunsch auch die Ausführung.
Es wird ohne Gesamtkonzept gestartet, Einzelmaßnahmen werden falsch priorisiert (zum Beispiel zuerst Heizung, dann Hülle), Fördermittel werden zu spät oder falsch beantragt und Angebote werden nur über den Preis verglichen. Dazu kommen Ausführungsfehler auf der Baustelle, wenn kritische Details bei Dämmung, Luftdichtheit oder Hydraulik nicht sauber geplant und kontrolliert werden. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan und einer begleitenden Energieberatung lassen sich viele dieser Fehler vermeiden; wir legen eine sinnvolle Reihenfolge fest, prüfen die Förderbedingungen und achten darauf, dass Planung und Ausführung zusammenpassen.
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